Die Erziehung einer Französischen Bulldogge – (k)ein Problem?

Französische Bulldoggen bringen alle Eigenschaften mit, die ein perfekter Familienhund haben sollte: Sie sind lebhaft und aufgeweckt, mögen Kinder und vor allen Dingen sind sie anhänglich.

Bei guter Erziehung fügen sich diese Hunde problemlos in das Familienleben ein. Beim Erziehen müssen Sie allerdings konsequent sein, damit Sie nicht zu den Hundebesitzern gehören, die ihrem süßen Bully nichts abschlagen können.

 

Tipp 1: Frühzeitig beginnen

‘Was Hänschen nicht lernt …’. Dieses Sprichwort gilt nicht nur für kleine Menschenkinder, sondern auch in der Hundeerziehung und ganz besonders für Französische Bulldoggen.

Diese Hunderasse ist von Natur aus sehr aktiv und dem Menschen sehr zugewandt. Darum sollten Sie die Energie Ihres jungen Hausgenossen von Anfang an in die richtigen Bahnen lenken.

 

Tipp 2: Viel Liebe

Eine der ersten Herausforderungen für jeden Hundebesitzer ist die Erziehung ddes Welpen zur Stubenreinheit.

Mit Härte ist bei einer Französischen Bulldogge noch weniger als bei anderen Hunderassen zu erreichen, denn sie sind sehr liebebedürftig. Doch schon bald wird Ihr Hund lernen, dass nicht nur sein Körbchen, sondern alle Räume der Wohnung zu seinem Lager gehören.

Und er wird es möglichst vermeiden, diese Räume zu verschmutzen. Hat es in den esten Tagen ein Malheur gegeben, ist Bestrafen eher kontraproduktiv.

Gehen Sie möglichst oft spazieren und geben Sie Ihrem Kleinen die Möglichkeit, sich im Freien zu erleichtern.

Das tut Ihnen und dem Hund gleichermaßen gut und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Und das ist für Ihren Bully das Allerwichtigste.

Tipp 3: Ohne Geduld geht es nicht

Die wichtigsten Kommandos sollte jeder Familienhund beherrschen, damit das Zusammenleben in der Gemeinschaft harmonisch gelingen kann.

Bei einer Französischen Bulldogge ist die Unterstützung eines Hundetrainers nicht zwingend erforderlich. Mit viel Geduld können Sie die Ausbildung auch in Eigenregie übernehmen.

Diese Hunderasse ist von Natur aus lernfreudig und wissbegierig.

Ihre Geduld und Hartnäckigkeit wird sich später auszahlen: Hat Ihr kleiner Vierbeiner erst einmal gelernt, was sein Herrchen oder Frauchen bei den Kommandos ‘Sitz’, ‘Platz’, oder ‘Bleib’ von ihm erwartet, können Sie Ihren Liebling überall mitnehmen und er wird sich stets zu benehmen wissen.

Tipp 4: Positive Rückmeldung geben
Das Unterrichten einer Französischen Bulldogge kann dem Hundebesitzer viel Freude schenken.

Die lebendigen Hunde lernen gern und vor allen Dingen, wollen Sie die Anerkennung von ihrem Herrchen bekommen.

Loben Sie Ihren Hund darum ausgiebig, wenn er das Lernziel erreicht hat. Diese positive Verstärkung wirkt viel effektiver als ein Tadel.

Probieren Sie aus, wie Sie Ihr Ziel am besten erreichen. Sie können mit Streicheleinheiten arbeiten, Leckerli einsetzen oder sich für das Klickertraining entscheiden.

Ihr Bully wird Ihnen zeigen, was bei ihm oder bei ihr am besten funktioniert.

Tipp 5: Regelmäßigkeit ist das A und O

Damit der Hund das Erlernte nicht schon nach kurzer Zeit wieder vergisst, sollten Sie sehr regelmäßig mit ihm arbeiten.

Wenn es irgendwie einzurichten ist, sollten Sie täglich mit ihm eine gewisse Zeit üben.

Um so effektiver wird die Ausbildung und Sie haben schon bald einen Begleiter an Ihrer Seite, auf den Sie sich selbst in heiklen Situationen voll und ganz verlassen können.

Tipp 6: Vertrauen stärken

Französische Bulldoggen sind noch liebebedürftiger als andere Hunderassen.

Am liebsten sind diese Hunde stets und ständig in Gesellschaft. Eine große Familie, in der immer jemand da ist, wäre für diese Hunde ideal. Doch es gibt immer wieder Situationen, in denen der Hundebesitzer ohne seinen Hund aus dem Haus gehen muss.

Gewöhnen Sie Ihren Freund auf vier Pfoten darum allmählich an das Alleinsein. So wird er schnell lernen, das sein Herrchen schon bald wieder zurückkommt.

Hat er dieses Vertrauen, werden auch etwas längere Abwesenheiten möglich. Doch allzu lange sollte keine Französische Bulldogge allein gelassen werden.

 

Tipp 7: Viel Zeit gemeinsam verbringen

Am wohlsten fühlt sich eine Französische Bulldogge, wenn sie ihre vertrauten Personen um sich hat.

Stellen Sie sich ganz bewusst darauf ein und versuchen Sie so viel Zeit wie möglich mit Ihrem Hund zu verbringen. Gehen Sie regelmäßig mit dem Hund spazieren und beschäftigen Sie ihn dabei.

Bullys sind gern aktiv und lieben Herausforderungen. Unterwegs bekommt Ihr Liebling auch Gelegenheit mit anderen Hunden in Kontakt zu kommen.

Französische Bulldoggen gelten als gesellig. Doch manchmal müssen die kleinen Kraftpakete auch etwas gezügelt werden, damit das Temperament nicht mit ihnen durchgeht.

Doch ein gut erzogener Hund hört auf die Kommandos und tut das, was Sie lange mit ihm trainiert haben.

 

Eigentlich weiß jeder Hundebesitzer ziemlich genau, worauf es bei der Erziehung seines vierbeinigen Hausgenossen ankommt.

Aber speziell bei den französischen Bulldoggen besteht immer wieder die Gefahr, dass ein süßer Bully-Blick ausreicht, um alle guten Vorsätze im Handumdrehen zu vergessen. Im eigenen Interesse sollten Sie dennoch standhaft bleiben und dem Charme des Hundes nicht allzu oft unterliegen.

Sind Sie bei der Erziehung konsequent, bleibt der Erfolg garantiert nicht aus.

Dann haben Sie einen quicklebendigen, fröhlichen Kameraden an Ihrer Seite, der mit Ihnen durch dick und dünn geht.