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Ausgeschlafen – Wie Ihr Hund gut gelaunt in den Tag startet

Hunde sind wahre Schlafmützen. Neben Fressen, Spielen und Gassigehen dösen sie gerne vor sich hin oder schlafen. Junge, alte und kranke Hunde benötigen noch mehr Schlaf. Als Hundebesitzer fragen Sie sich: “Wie viel Schlaf braucht mein Hund?” In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die empfohlene Schlafdauer und wie Sie als Hundebesitzer Ihrer Fellnase beibringen, richtig und genug zu schlafen.

Wie viel Schlaf braucht mein Hund?

Ein erwachsener Hund benötigt 12-14 Stunden Schlaf. Hinzu kommen 3-6 Stunden Ruhezeit. Also braucht Ihre Fellnase 17-20 Stunden Ruhe und Schlaf. Welpen, alte und kranke Hunde können locker 20-22 Stunden am Tag schlafen und ruhen. Das Dösen vor dem Fernsehen gehört auch zu der Ruhephase. Viele Vierbeiner schlafen weniger, weil ihr Gefühl für natürliches Ruhebedürfnis abgezüchtet wurde. Durch die Zuchtselektion sind viele Hunde zu motiviert, wollen immer dabei sein und überall mitmachen. Deswegen muss Ihr Hund das natürliche Verhalten wieder erlernen.

Was passiert, wenn Ihre Fellnase zu wenig schläft?

Wenn die Vierbeiner zu wenig Schlaf bekommen, dann können sie Verhaltensauffälligkeiten entwickeln. Sie neigen dann zu Nervosität, Unruhe und Aggressionen. Bei starkem Schlafmangel kann es sogar zu chronischen Krankheiten kommen. Außerdem stresst es auch Sie als Hundebesitzer, weil Ihr Hund fordernd ist und ständig dabei sein möchte. Manchmal kann es auch sein, dass der Hunde einfach nicht ausgelastet ist. Hier hilft es, ihn vor dem Schlafen auszupowern. Zum Beispiel mit Ballwerfen oder auch mit Leckerlis die man in einem Schnuffelteppich für Hunde versteckt.

Was können Sie tun?

Achten Sie darauf, dass Ihr Hund ausgiebig Schlaf- und Ruhepausen hat. Damit Ihre Fellnase genug Schlaf und Ruhe hat, können Sie Ihrem Liebling dies beibringen. Eine Möglichkeit ist, dass Sie Ihren Hund einfach ignorieren, damit er sich auf seinen Platz legt

oder sich ausruht. Oder Sie schicken Ihren Vierbeiner einfach zu seinem Platz oder zu seiner Decke. Sie können außerdem ein Ritual der Ruhe in Ihren Alltag einbauen, um Ihrem Hund zu zeigen, dass es Schlafenszeit ist. Oder geben Sie ihm zum Beispiel den Kong gefüllt mit Leberwurst und Quark und legen ihn in das Körbchen. Durch das viele Schlecken kommt dann auch der Hund zur Ruhe und weiß mit der Zeit das es jetzt Zeit zum Ruhen ist. Auch eignen sich Hundeboxen sehr dafür. Man kann sie einfach schließen und mit ein wenig Übung kommt der Hund darin schnell zur Ruhe und macht ein Schläfchen. Tipp: Ist Ihr Hund zu aufgeregt, um sich zu entspannen und hinzulegen, dann legen Sie sich mit dem Vierbeiner hin, um ein gutes Beispiel zu sein (Besonders anfangs ist das sehr ratsam!).

Fazit

Hunde brauchen genügend Schlaf und Ruhe, um gesund zu sein. Auch Sie als Herrchen oder Frauchen stehen nicht mehr unter Stress, wenn Ihr Vierbeiner gut gelaunt und entspannt ist. Viele Hunde müssen ihr natürliches Ruhebedürfnis erlernen. Dabei können Sie Ihrer Fellnase helfen, indem Sie die oben genannten Möglichkeiten ausprobieren.